Nach einigen sehr arbeitsreichen Wochen, einer erfolgreichen Abschlussausstellung und einem Besuchermarathon bin ich nun endlich wieder zu Hause. Darum finde ich nun auch wieder einmal Zeit
ein bisschen was zu erzählen. Als Entschädigung für die lange Wartezeit gibt es ganz viele Bilder und ein paar Videos.
Auch wenn es mittlerweile schon etwas länger her ist, möchte ich noch kurz von meinem Besuch im April erzählen. Da kam die liebe Chris und auch noch die ganze Familie ;) Wir hatten ein paar schöne
Tage mit bunten Muffins in Covent Garden, einem Besuch des Portonbello Marktes, einer Bootsfahrt von Little Venice nach Camden und einer Fahrt im London Eye. Das Highlight jedoch war für uns alle
der Abend an dem wir 'The Phantom of the Opera' im 'Her Majesty's Theatre' sahen. Deswegen gibt es nun davon auch gleich die ersten Videos:
Gina Beck, als 'unsere' Christine:
Und wer jetzt noch nicht genug hat oder auf den Geschmack gekommen ist, der kann sich noch ein wunderbares Stück aus dem Musical anhören:
Nun noch ein paar Tipps, passend zu diesem Besuch:
-Wer Tickets für Attraktionen online bucht spart Geld und findet auch noch tolle Kombi-Pakete. Somit konnten wir das London Eye und das Musical zusammen für unter 50 Pfund erleben.
-London hat viele Kanäle und kann somit auch super per Boot erkundet werden. Z.B. von Little Venice nach Camden mit Jason's Boat.
-Übernachtet hat mein Besuch im Elisabeth Hotel. Das liegt zentral, ist sauber und bezahlbar und somit weiter zu empfehlen.
Ende April bis Mitte Mai hab ich fast ausschließlich an meinen letzten beiden Projekten gearbeitet, die mir mal wieder ein paar schlaflose Nächte bereitet haben. Doch es hat sich gelohnt! Das
eine Projekt ist eine Verpackungsserie für typografische Schokoladen Produkte und das andere sind Künstler 'Bücher' über den Architekten Thomas Heatherwick.
Nach der Fertigstellung wurden alle Arbeiten zur Benotung in einer internen Ausstellung gezeigt. Hier ein Foto von meinem mini Plätzchen: Wer sich die einzelnen Projekte genauer ansehen will kann das auf
meiner leider noch etwas provisorischen Internetseite tun: www.sabrinakoelbl.de
Das große Poster ist handgedruckt und das Gesicht darauf besteht nur aus typografischen Formen wie Buchstaben, Punkten und einer Klammer. Wem das Motiv gefällt, der kann es für günstige 13,90
momentan in meinem T-Shirt Shop bestellen. (...jaja, Eigenwerbung muss sein ;o)... ).
Link zum Brini Shop.
Ende Mai / Anfang Juni ging es dann weiter mit den Vorbereitungen für die richtige Show. Unsere 5-tägige Ausstellung in der Truman Brewery. Diese befindet sich in der Brick Lane, die man als
indisches Viertel von London bezeichnen könnte. Somit war ich dann während dem Aufbau und dann nochmal mit den Besuchern 3 Mal indisch essen... in einer Woche.
Am Donnerstag Abend kamen meine ersten beiden Besucher aus Chemnitz an, die ich nach einem anstrengenden Aufbautag an der Liverpool Street Station empfing. Leider war es schon so spät, dass sich
unsere Wege bald wieder trennten, aber am nächsten Morgen genossen wir zusammen ein Frühstück in Camden und stöberten dann durch den Markt bis die nächsten Besucher ankamen.
Zu siebt machten wir uns vom Hotel auf zur St.Pauls Cathedral, dann weiter über die Millenium Bridge ins Tate Modern und dann an der Themse entlang bis zur London Bridge. Von dort ging es dann
weiter mit dem Bus über die Tower Bridge zum Tower und dann mussten wir auch schon weiter Richtung Brick Lane zur Ausstellung. An dem Tag war dort nämlich der Family & Friends Abend, zu dem
sogar extra Lehrer von der Blocherer Schule eingeflogen waren.
Am nächsten Tag hatten wir einen Sightseeing Marathon vor uns, damit alle Gäste die Londoner Hauptattraktionen sehen konnten, bevor es für die meisten schon wieder nach Hause ging. Gruppenfoto im
Garten der St. Pauls Cathedral: Hat mich gefreut dass ihr alle da wart!
Noch mehr Fotos gibt es im Juni Fotoalbum: London-Juni-09
Einen Tag nach dem alle wieder weg waren kam Erik dann um uns nochmal ein paar schöne Tage in London zu machen und mir beim Auszug zu helfen. Danke nochmal dafür! Alleine hätte ich das nicht
geschafft!
Während der gesamten Zeit in London hatten wir es noch nicht geschafft den Tower von innen zu sehen, das haben wir in der Zeit dann noch nachgeholt. Auch in Camden waren wir noch einmal und sogar
zwei mal im Kino. Besonders erwähnenswert ist der Film 'Coraline', den wir uns sogar in 3D angesehen haben. Der ist wirklich wunderschön gemacht, genauso wie die Internetseite zum Flim. Besonders genossen jedoch habe ich unseren Abend im Café de Paris. Die Räumlichkeiten sind einfach wunderschön und man wird behandelt wie ein
VIP ;) Vom Türsteher zur Rezetionistin, von einer weiteren Dame zur Garderobe, von einem Herren zu den Plätzen wurden wir begleitet. Und auf der Toilette wurde einem die Seife und Tücher
angereicht und sogar das Wasser an und aus gemacht^^.
Die Show an diesem Abend war auch sehr unterhaltsam und deswegen hab ich natürlich wieder Videos rausgesucht um einen kleinen Einblick zu geben.
Begonnen hat die Show mit den French Kicks, einer CanCan Truppe:
Ein weiterer Act war die witzige Acapella Gruppe 'Scales of the Unexpected':
Da Erik's Flug schon ausgebucht war, flog ich zwei Tage nach ihm. Die Zeit hab ich aber noch zum Packen genutzt und um mit meinen lieben Mädels Brindha und Yen einen schönen Tag in Camden und
im Hyde Park zu verbringen.
Tja, eigentlich könnte das Abenteuer London nun zu Ende sein... Doch im Herbst hab ich durch die Uni an einem Design Wettbewerb der Royal Society of Arts teilgenommen und tatsächlich einen
Hauptgewinn bekommen: Ein 16-wöchiges Praktikum bei GlaxoSmithKline in der Design Abteilung. Und nach einem harten Kampf mit mir selbst habe ich mich dann doch entschieden noch zu bleiben und
das Praktikum zu machen. Genauere Infos zu Wann?Wie?Wo?Was? habe ich leider selbst noch nicht. Doch erstmal genieße ich die Zeit zu Hause und habe ja auch noch meine Graduation Ceremony vor
mir. (Das wo man schwarze Roben und einen eckigen Hut trägt um kitschige Fotos damit zu machen ;o) ...)
Zum Abschied will ich noch kurz zeigen, wo ich die Zeit seit Weihnachten verbracht habe und nun heil froh bin, dort endlich ausgezogen zu sein. Wer neugierig ist, kann
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